Jeder Tag ist Sonntag, weil jeder Tag still ist. Wenig Bewegung vor dem Fenster. In den dunklen Baumspitzen hängt Nebel, die Kirchturmspitze ragt über die Hausdächer.
Im Wald rauscht nur der Wind in den Zweigen. Die Tierspuren führen über den Weg und zwischen die Baumstämme. Es taut, in den Traktorspuren sammelt sich das Wasser, die Wiesen sind aufgeweicht. Reste von Schnee liegen wie Flecken auf den Bergflanken. In der Nacht höre ich, wie meine Gedanken knirschen.
Mittwoch, 9. April 2008
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